NPRG 12nach12-Lunch «REPUBLIK - das neue Online-Magazin der Schweiz»

Während die grossen Schweizer Verlage auf ein Duopol hinsteuern, entstehen neue Initiativen. Seit anfangs Jahr wirbelt ein neues Onlinemedium die schweizerische Medienlandschaft auf. In einem Umfeld von Sparprogrammen wurde die Republik" in der Überzeugung gegründet, dass das Interesse an qualitativ hochwertigem Journalismus auch weiterhin bestehe, es dafür aber neue Strukturen brauche. Das Geschäftsmodell sieht ein rein digitales Angebot, den Verzicht auf Werbeeinnahmen, die konsequente Einbindung der Community und schlanke Strukturen vor. Die Anschubfinanzierung basiert je zur Hälfte auf Beiträgen von Geldgebern und Crowdfunding.

Wie es zum Projekt kam und wie die „Republik" ihre Daseinsberechtigung nach dem gelungenen Auftakt behauptet, erfahren wir von der Geschäftsführerin, Susanne Sugimoto, am nächsten 12nach12-Anlass in Basel.

Susanne Sugimoto studierte Geografie, Wirtschaftsinformatik und sie hat einen MAS in Advanced Studies in Communications and Leadership. Sie ist Mitbegründerin und Geschäftsführerin bei der Republik und Project R.

Anmeldung bitte bis spätestens Montag, 18. Juni 2018 per E-Mail oder via Website.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und grüssen Sie freundlich.

 

Investigativ-Journalismus auf dem Vormarsch

Die Vorgesetztenstube im Restaurant Schlüsselzunft war bis auf dem letzten Platz belegt als die Geschäftsführerin des neuen Onlinemagazins, Susanne Sugimoto, im Rahmen des 12nach12-Lunches das Projekt «Repubik» vorstellte. Der Fokus ihres Referats lag auf der Kommunikation und auf dem Geschäftsmodell des Magazins, das bereits seit 4 Monaten online ist. Das publizistische Konzept zum online Magazin wurde von den 6 Gründerinnen und Gründern bereits im Jahr 2016 erarbeitet.

Susanne Sugimoto schilderte eindrücklich, wie es zu dem neuen Magazin kam: Die Gründer wollten ein Magazin zu lancieren, welches qualitativ hochwertigen Journalismus bot, von den grossen Verlagen unabhängig existieren konnte und nicht auf Werbeeinnahmen angewiesen war.

Das Geschäftsmodell basiert auf einer stark eingebundenen Community, welche den Projektstart via Crowdfunding ermöglicht hat. 

Das Angebot von «Republik» beschränkt sich nicht nur auf online Artikel. Die Journalisten melden sich gelegentlich auch auf anderen Plattformen oder anderen Erscheinungsformaten zu Wort, beispielsweise per Video oder in einer Printausgabe. So erschien am 16. Mai die «Republik»-Sonderausgabe «Das_Kartell», welche  an 37'755 Bündnerinnen und Bündnern als Beilage der BündnerWoche in ihren Briefkasten verteilt wurde.

Angestrebt wird ein ehrlicher und furchtloser Journalismus sowie eine aktive und engagierte Community, welche sachliche Diskussionen führt und Meinungsunterschiede akzeptiert. Der grosse Abonnentenzuwachs ist ein klares Bekenntnis des Publikums zum neuen Onlinemedium.

Wir wünschen weiterhin viel Erfolg!

Donnerstag, 21. Juni 2018 12.15
Lokalität: 
Restaurant Schlüsselzunft